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Lothar Lambert

Niemand in Deutschland kann sich mit mehr Fug und Recht unabhängiger Filmemacher nennen als Lothar Lambert: Bislang 38 Filme seit 1971, fast durchweg aus eigener Tasche finanziert, als Produzent, Regisseur, Drehbuchautor, Darsteller und immer wieder auch als Cutter, Kameramann, Tonmann, Verleiher.

Kino über Sex und Sehnsüchte, Selbstverwirklichung und psychische Deformationen, Wünsche, Wohl und Wehe der
wenig Beachteten im (zunächst nur West-) Berliner Großstadtdschungel. Und zwar so authentisch, erschütternd, tragikomisch, wie man es hierzulande selten findet.

Weil sie – zumal für die braven deutschen Verhältnisse – inhaltlich wie formal ungewöhnlich schräg und „schmutzig“ waren, wurden Lamberts Werke in den Siebzigern rasch als „Underground“ klassifiziert. Und werden von den Kritikern und den Filmhistorikern in letzter Zeit zunehmend ignoriert.

Längst auch zu Dokumenten des Zeitgeistes und damit der Zeitgeschichte avanciert, ist es überfällig, diese Arbeiten (wieder-) zu entdecken.

Filmhistoriker und Redakteur dieser Website

 

 

Und Gott erschuf das Make-up läuft am 24. September 2016 um 17 Uhr im Rahmen der Initiative Kino für Moabit in der Zunftwirtschaft, Arminiusstraße 2 (Arminius-Markthalle), Berlin-Tiergarten, in Anwesenheit von Lothar Lambert. Eintritt frei.

 

Am 2. August 2015 wurde im Berliner Bundesplatz-Kino die Premiere von Lothar Lamberts neuestem Film Erika, mein Superstar oder Filmen bis zum Umfallen begangen.

Ein aus diesem Anlaß im „Tagesspiegel“ veröffentlichtes Erika-Rabau-Portrait finden Sie hier.

So schrieb darüber die „Berliner Morgenpost“.

Und so die „Junge Welt“.

Erika Rabau verstarb am 10. April 2016.

 

Am 24. Juli 2014 feierte Lothar Lambert seinen 70. Geburtstag!

Zu diesem Anlaß zeigte das Schwule Museum in Berlin vom 10. Juli bis 6. Oktober 2014 die Ausstellung Nackte Scham und schöne Schande – Lothar Lamberts Underground: Bilder, Filme, Leben. Bilder davon demnächst auf dieser Seite.

Am 24. Juli 2014 fand im Berliner Brotfabrikkino die Premiere von Ritter der Risikorunde statt. Neben diesem neuen Film wurden bis 6. August 2014 – im täglichen Wechsel – auch ältere Dokumentationen von Lothar Lambert gezeigt. Der Flyer dazu hier.

Die auf dieser Website versammelten bio- und filmographischen Daten Lothar Lamberts samt kurzer Inhaltsangaben seiner Filme in einer pdf-Datei zusammengefaßt (Stand: 2014) finden Sie hier.

Ein zum 70. Geburtstag verfaßtes Portrait von Tilman Krause in der „Welt“ hier.

Und von Gunda Bartels im „Tagesspiegel“ hier.

So gratulierte die „Berliner Zeitung“.

Und so die „Junge Welt“.

 

Informationen zum Verleih von Lothar-Lambert-Filmen finden Sie hier.

 

2013 erschienen: Das erste Buch über die Filme von Dagmar Beiersdorf, an denen – abgesehen von einem frühen kurzen Werk – stets auch Lothar Lambert in der einen oder anderen Weise beteiligt war. Der Band enthält Aussagen und Zeugnisse Dagmar Beiersdorfs, ausführliche filmographische und Inhaltsangaben zu all ihren Filmen, einen Essay, einen Überblick der Pressereaktionen, ein Literaturverzeichnis und das allererste, nicht realisierte Drehbuch „Alle Mädchen heißen Mäuschen“, welches in diesem Buch erstmals veröffentlicht wird.

Jan Gympel: Dirty Daughters und andere Frauen. Die Filme von Dagmar Beiersdorf. 272 Seiten, 37 Abbildungen, 29 Euro (D). ISBN 978-3-940386-11-3. Verfügbar über jeden guten Buchladen und Buchversand sowie direkt beim Verlag.

 

Die Website befindet sich im Aufbau. Stand: 23.8.2016.

(Schrittweise in chronologischer Reihenfolge soll noch die Filmographie vervollständigt und durch einen Essay über Lothar Lamberts kinematographisches Werk ergänzt werden.
Als Vorstufe zu letzterem gibt es jetzt bereits:
Einige Notizen zu Lothar Lamberts Filmen.
Und: Ein Gespräch über Sex und Tanz, Schreiben und Ängste, Entwicklung und das Desinteresse an Reflexion
.)